18. August - 1. September 2019

jung | klasse | KLASSIK - Der Musiksommer im Braunschweiger Land

Konzerte

18. August 2019 / 17.00 Uhr / St. Jakobi, Peine / Eröffnungskonzert

la festa musicale (Barockorchester)
Volker Hagedorn (Lesung)

Details

la festa musicale ist ein Barockensemble aus dem norddeutschen Raum. Seit seiner Gründung im Jahr 2014 konnte sich das Kammerorchester in kurzer Zeit durch Spielfreude, Stilsicherheit und Virtuosität einen Namen machen. Charakteristisch ist die hohe Motivation sowie das erstklassige künstlerische Niveau aller Musikerinnen und Musiker: Sie sind charismatische Vertreter einer neuen Generation der histo-rischen Aufführungspraxis. la festa musicale ist offizieller Partner der UNESCO City of Music Hannover. Mehrfach gastierte das Ensemble beim Festival Alte Musik Knecht-steden, im Rahmen der Festwoche des Forum Agostino Steffani sowie bei den Niedersächsischen Musiktagen. 2018 gab es sein Debut beim Schleswig Holstein Musikfestival. Konzerte von la festa musicale wurden unter anderem vom Deutsch-landfunk und dem Norddeutschen Rundfunk mitgeschnitten. Die künstlerische Leitung liegt bei der Konzertmeisterin des Ensembles, Anne Marie Harer.

Volker Hagedorn, Jahrgang 1961, lebt als Buchautor, Journalist und Musiker in Norddeutschland. Er studierte Viola in Hannover, war Feuilletonredakteur der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung und der Leipziger Volkszeitung und arbeitet seit 1996 frei für DIE ZEIT, verschiedene Rundfunksender, Tageszeitungen und Magazine. 2006 leitete er die Redaktion der 20-bändigen ZEIT Klassik Edition. Hagedorn konzipierte und schrieb Musiktheaterprojekte wie “Solche Wunder=Wercke” und “Purcell in Love” (Hannover), Verbindungen von Text und Musik wie “Salon Wittgenstein” (Hitzacker, Weimar) und die Freiburger SWR-Kinderkonzerte “Billy the Kid” und “Billy am Meer”. Als Barockbratscher hat er besonders mit Cantus Cölln Aufnahmen gemacht und weltweit konzertiert.

2012 erschien bei Zu Klampen sein dritter Kolumnenband “Mann, Frau, Affe”. 2015 wurde dem Autor der Ben Witter Preis für eigenständigen Journalismus zuerkannt. Im April 2016 kam bei Rowohlt “Bachs Welt” heraus, ein 413 Seiten umfassendes Buch über die Familie Bach vor (und mit dem jungen) Johann Sebastian, das 2017 die vierte Hardcover-Auflage erlebte und 2018 die zweite Auflage als Taschenbuch. “Bachs Welt” wurde mit dem Gleim-Literaturpreis 2017 ausgezeichnet. Für die Arbeit an seinem neuen Buch “Der Klang von Paris” wurde Volker Hagedorn mit einem Stipendium der Fondation Jan Michalski im schweizerischen Montricher unterstützt. Der Band wird bei Rowohlt im Frühjahr 2019 erscheinen.

J.S. Bach  –  Brandenburgisches Konzert Nr. 5, BWV 1050

Francesco Venturini  –  Sonata XI (aus concerti di camera op. 1)

Giuseppe Valentini  –  Concerto für 4 Violinen in a-moll, op. 7 No.11

J.S. Bach  –   Orchestersuite Nr. 2 h-Moll, BWV 1067

Eintritt:
15,- Euro (erm. 7,50)

20. August 2019 / 13.00 Uhr / Grundschule Destedt 

Fabelhaft – von tanzenden Wanzen

Details

Bei der norddeutschen Gruppe Fabelhaft ist der Bandname Programm: Denn dies ist kein normales Jazzkonzert, bei dem man still auf seinen Stühlen zuhört. „Von tanzenden Wanzen“ ist ein Mitmach-Konzert für Kinder im Vor- und Grundschulalter. Fabelhaft bringt die Kinder zum Mitschnipsen, Tanzen, Hopsen, singen und grooven, so dass sie summend aus dem Konzert nach Hause gehen. Dabei spielen sie durchaus anspruchsvolle Musik, von Swing über groovige Standards bis hin zu moderneren Klängen.

Schulinterne Veranstaltung. Teilnahme nach Rücksprache möglich.

22. August 2019 / 19.30 Uhr / St. Johannis, Wolfenbüttel

Fauré Quartett (Klavierquartett)

Details

Was ist charakteristisch für das Fauré Quartett? Vor allem seine Experimentierfreudigkeit. Die Geigerin Erika Geldsetzer, der Bratschist Sascha Frömbling, der Cellist Konstantin Heidrich und der Pianist Dirk Mommertz sind Musiker ohne Berührungsängste. Losgelöst von Genre-grenzen agieren sie musikalisch ganzheitlich, sei es mit Künstlern wie Rufus Wainwright oder Sven Helbig, der NDR Big Band, in Clubs wie dem Berliner Berghain, dem Cocoon Club oder Le Poisson Rouge in New York. Vier Jahre nach der Gründung kam für den mehrfachen ECHO-Klassik-Preisträger mit dem Gewinn des Deutschen Musikwettbewerbs der Durchbruch. Seit-dem reisen sie regelmäßig um den Globus, sei es konzertant oder für Meisterkurse. Das Ensemble veröffentlichte zahlreiche preisgekrönte Aufnahmen bei der Deutschen Grammo-phon, Sony Classical und bei Berlin Classics. Bei all ihren Tätigkeiten brechen die Musiker stets aufs Neue mit klischeehaften Hörerwartungen, um zu zeigen, wie facettenreich Kammermusik tatsächlich sein kann.

Gustav Mahler  –  Klavierquartettsatz a-Moll

Gabriel Fauré  –  Klavierquartett Nr. 1 c-Moll, op. 15

Modest Mussorgsky  –  Bilder einer Ausstellung

Eintritt:
15,- Euro (erm. 7,50)

Foto: Steffen Greisiger

23. August 2019 / 19.30 Uhr / Stadtkirche, Königslutter

German Gents (Vokalensemble)

Details

German Gents

Das 2018 aus Sängern des Staats- und Domchors Berlin und Studenten der Universität der Künste Berlin gegründete Vokalensemble German Gents ist erstmals zu Gast beim jung | klasse | KLASSIK-Festival. Das Quartett besteht aus den beiden Tenören Thoma Wutz und Armin Horn sowie, den beiden Bässen Raphael Zinser und Lukas Schulze.

Gemeinsam erarbeiten sie geistliche und weltliche Männerchor-Literatur der Romantik. Ergänzt wird ihr Repertoire unter anderem durch Musik der Renaissance, der klassischen Moderne und dem Barbershop-Gesang.

Erster Erfolg der Gruppe war der im Rahmen des internationalen Festivals für Vokalmusik Leipzig ausgetragene “a cappella” Wettbewerb. Dort ersangen die vier jungen Männer den 1. Preis, den Publikumspreis und zwei weitere Sonderpreise.

Werke von Bach, Mozart, Schubert, Mendelssohn Bartholdy, Hindemith u.a.

Eintritt:
15,- Euro (erm. 7,50)

Foto: Jürgen Wahnschaffe

27. August 2019 / 19.30 Uhr / Roter Saal, Braunschweig

Phil Siemers und Band (Jazzband)

Details

Besonders lange dauert es nicht, bis man merkt, worum es bei Phil Siemers geht. Vielleicht ein, zwei Minuten von „Wie wär’s“, und man ist drin im Kosmos des 25-jährigen. Der Besen streichelt das Becken, das Klavier setzt ein-, aber nie aufdringlich eine kleine Melodie, die nach einer Weile schöne Sprünge macht. Dazu singt der Hamburger: „Alles wird klar, wenn Du aufhörst zu fragen.“ Der Song ist ein Mutmacher, grundiert im Jazz, aber auch nicht weit weg vom Pop – zumindest in dem Sinne, dass man ihn gerne zum Frühstückskaffee aus dem Radio schallen hören würde. Vielleicht ist genau das das Geheimnis von Phil. Er arbeitet mit dem klassischen Besteck des Jazz-Trios. Ein Klavier, ein Schlagzeug, das im besten Sinne des Wortes als Taktgeber funktioniert, ein Kontrabass, erweitert von gelegentlichen Bläsern und natürlich seinem Gesang. Aber er ist kein Dogmatiker, sondern einer, der aus seiner Liebe zum Jazz und zum Soul einen ganz eigenen Sound ableitet, den man in der deutschsprachigen Musik so bisher selten gehört hat.

Eintritt:
15,- Euro (erm. 7,50)

Foto: Daniel Jeschke

01. September 2019 / 17.00 Uhr / Burg Warberg / Abschlusskonzert

Uwaga! plus Max Klaas

Details

DANCE! Acoustic Crossover von Ballett bis Disco

Als “Klassik-Erneuerer aus dem Kohlenpott“ (WAZ 2015) grooven sich die vier Musiker an zwei Violinen, Akkordeon und Kontrabass seit Jahren mit großer Experimentierfreude durch das klassische Repertoire. Geprägt von unterschiedlichsten Backgrounds zwischen Klassik, Jazz, Pop und Weltmusik, zerlegen sie leidenschaftlich Musikstile in ihre Einzelteile, erschaffen daraus neue Musikwelten und bringen Ihrem Publikum “ekstatisches Vergnügen“ (Passauer Neue Presse, 2016). Bei all den Streifzügen durch die Jahrhunderte und Stile stoßen die vier Instrumentalisten stets auf die gleichen Fragen. Um ein Musikstück zum Klingen zu bringen, muss der innere Bauplan geknackt werden, der Motor, der die Musik antreibt. So sind die Crossover-Enthusiasten im Laufe der Jahre zwangsläufig zu Experten verschiedenster Grooves geworden, zwischen denen sie mitunter blitzschnell wechseln und die je nach Genre mal subtil-geschmeidig, mal federnd oder auch mal stampfend daherkommen.

So lag es nahe, ein Programm mit verschiedensten Formen von Tanzmusik zu kreieren. Uwaga! zerlegt Ballettsuiten und katapultiert sie in andere Sphären, bringt barocke Menuette und Tango Nuevo zum grooven oder spielt akustische Versionen von Disco-Helden ihrer Jugend wie Daft Punk oder The Prodigy.

Eintritt:
15,- Euro (erm. 7,50)

Diese Webseite speichert einige Benutzerdaten in Form von Cookies. Wenn Sie sich gegen jede Form des Trackings entscheiden, wird ein Cookie in Ihrem Browser diese Entscheidung für 1 Jahr speichern. Ich stimme zu / Ich lehne ab
423